Opis
Der Name bezieht sich nicht auf einen Besitzer, sondern auf die Funktion: ein früheres Holzhaus und später ein gemauertes Bürgerhaus waren Sitz des Erbvogtes von Alt-Warschau und des Schöffengerichts.
Ein gemauerter Bau bestand vor 1505. 1609 kaufte der Stadtrat das Erbvogtamt ab; das Haus blieb bis 1811 städtisches Eigentum, obwohl das Amt selbst schon 1702 ins Rathaus verlegt wurde.
Umbauten: 1642–1647 durch den königlichen Architekten Constantino Tencalla; 1693–1695 durch Benedykt Kawecki und Józef Szymon Bellotti; 1771 Aufstockung auf drei Geschosse. Wiederaufbau 1952–1953 durch Jan Bieńkowski; neue Fassadendekorationen von Krystyna Kozłowska und Grzegorz Wdowicki.
Anhören
Hören Sie diesen Beitrag.
Stimme: Fable (DE)
Tipp
Suche an der Fassade die Allegorien von Frieden und Gerechtigkeit — ein Verweis auf die richterliche Vergangenheit des Hauses.